Stockschützen



Kontakt

Abteilungsleiter Anschrift
Erich Haindl Bahnhofstr. 4
85405 Nandlstadt
08756/461


Die Entstehungsgeschichte der Abteilung Stockschützen

Zu einer der beliebtesten und bekanntesten Freizeitbeschäftigungen in den Wintermonaten gehörte in Bayern schon immer das Eisstockschießen. In Nandlstadt gab es damals fünf Eisweiher, die von der hiesigen Gastronomie geschätzt waren, da das gefrorene Nass, das Eis, in den Kühlschränken zur Kühlung und besseren Haltbarkeit einschlägiger Getränke, wozu vor allem das Bier zählte, Verwendung fand. Auf den Eisweihern fanden sich dann all jene ein, die über einen gedrechselten Eisstock und Freizeit verfügten, um ihr können ,ihre Treffsicherheit und Zielgenauigkeit zur ,,Daubn" unter Beweis zu stellen. Nach einen gewonnenen Spiel kassierten die Gewinner vom Gegner den vorher ausgemachten Obolus (in der Regel 10 Pfennig, oftmals auch mehr oder weniger), was in der damaligen Zeit für den Verlierer nicht eine unerhebliche finanzielle Einbuße, entsprechend dem Marktwert, bedeutete. Wie so vieles im Leben hat sich auch diese Freizeitbeschäftigung zu einer fest reglementierten Sportart entwickelt, die in den Sommermonaten auf Asphalt in den Wintermonaten auf Eis durchgeführt wird. Von der untersten (D-Klasse) bis hin zur Bundesliga werden Nandlstadt, 1984 begründeheute die Rundenwettkämpfe durchgeführt. Die Abteilung Stockschützen im TSVt, begann erstmals im Juni 1987 sich aktiv an den Wettkämpfen zubeteiligen und den meldete folgende Aktive: Erich Heindl, Sebastian Löffler, Josef Schranner, Anton Weber jun., Barth. Betz, Georg Ziegeltrum, Anton Kühner jun., Walter Kurkowiak, Ludwig Leitmeier jun., Johann Bauer jun., Michael Heindl, Albert Bitter und Erich Engel. Bereits im August des gleichen Jahres fand auf der mit großem Ehrgeiz erstellten eigenen Asphalt-Anlage ein Eröffnungsturnier mit 2x9 Mannschaften statt. 1988 -1989 erbauten sich die Stockschützen in Eigenleistung ein eigenes Sportheim, unterstützt durch den Hauptverein durch die Übernahme der Materialkosten. 1990 zeichnete die Schlossbrauerei Au/Hallertau für die Inneneinrichtung verantwortlich, so dass man heute mit Fug und Recht behaupten kann, dass die Stockschützen des TSV Nandlstadt im Schützenkreis 306 Erding / Freising dem heute 51 Clubs angehören (1980 bei der Bildung waren es 23 Vereine) über eine der schönsten Anlagen verfügt. Das spricht für den Verein, die Abteilungsführung, die Aktiven und sonstige Gönner. Zwei Mannschaften der TSV Stockschützen, eine 1. und 2. beteiligen sich im Schützenkreis 306 Erding /Freising an den Rundenwettkämpfen (Stand 93) auf Asphalt und auf Eis. Nach der Abteilungsgründung 1984 gelang 1989 bereits auf Asphalt der Aufstieg in die B- Klasse, erheblich verstärkt durch den Zugang von Josef Schranner sen., Josef Schranner jun., Johann Kronthaler, Sebastian Löffler, Robert Ernst, Franz Weigl und Erich Engel. Den Kader der 2. Mannschaft bilden die Aktiven Anton Weber, Erich Heindl Konrad Betz, Josef blauer und Michael Graf.

Vereinsmeister wurden:
1990 Anton Weber , 1991 Konrad Betz, 1992 Bartholomäus Betz



Stand: 20.12.2005